Zu viel Langeweile...

Halloooo xD

also ich bin es jetzt nochmal, und das obwohl nichts passiert ist.. (:
Aber ich hatte heute in Englisch zu viel Langeweile und hab mit TT mal eben die Tage gezählt und das Ergebnis dann danach in Chemie nochmal überprüft. xD
Darum ist es jetzt 'offiziell'... ich habe noch 142/143/144 Tage in Deutschland (kommt auf mein Abflugsdatum an) und noch genau 59 Schultage. Das finde ich krass. Ich weiß nicht... einerseits hört es sich so wenig an, andererseits ist es noch 1/3 Jahr!... verrückt. Und je öfter ich darüber nachdenke, desto mehr will ich ganz schnell weg. Obwohl es mir auch wieder Angst macht. Ach, was weiß ich...

So, und da vielleicht noch irgendjemand diesen Blog liest, der nicht jeden Tag von mir über das Neueste informiert wird, und ich gerade zu viel Langeweile habe, hier nochmal meine 'Auslandsjahr-Geschichte'...
Mädels- weglesen, ihr kennt das alles schon! xD

Also... ich habe schon früher immer gesagt, dass ich "wenn ich groß bin" mal ein Jahr ins Ausland möchte. Irgendwann hat sich das dann gefestigt auf Klasse 11. Ja... und in den letzten Sommerferien dachte ich mir dann so 'Wenn du wirklich in der 11. Klasse weg willst, musst du langsam mal was tun'... und dann habe ich mich bei AFS beworben. War eigentlich keine große Sache, nur einen Lebenslauf und Steckbrief abschicken. Kurze Zeit später hab ich dann eine Einladung bekommen, zu einem Auswahltreffen, welches natürlich- wie super passend- genau an dem Wochenende über meinen 16. Geburstag stattfinden sollte.
Das Auswahltreffen an sich war eigentlich ganz lustig. Wir haben viele tolle Spiele gemacht, die total kindisch und bescheuert waren, und ich musste z.B. einen Vortrag über die "Machtergreifung der Meerschweinchenkolonien" halten... sie wollten halt testen wie spontan wir sind- denke ich mal. Obwohl es so viel Spaß gemacht hat, war es auch wahnsinnig anstrengend, wir mussten viel diskutieren und für unlösbare Sachen Lösungen finden... und dabei wurde man die ganze Zeit beobachtet. Auch wenn ich es manchmal vergessen habe, aber die meiste Zeit hatte man es im Hinterkopf.
Als das Auswahltreffen rum war, hat es nur 3 Tage gedauert und dann kam der Brief. Der dicke Brief der mir erstens gratulierte dass ich genommen worden sei, und das gleich Festplatz, und der mir zweitens jede Menge Material mitschickte, was bearbeitet werden musste.
Und dann gings los. Innerhalb von einer Woche musste der Länderpreferenzbogen ausgefüllt werden, innerhalb von drei Wochen musste ein Brief auf Englisch an die potenzielle Gastfamilie geschrieben werden, der Lehrer ein Formular ausfüllen, die Eltern ein Formular ausfüllen, der Arzt ein Formular ausfüllen, eine Bilderkollage erstellt werden, Steckbriefe mussten am PC bearbeitet werden usw. Das war Stress pur und so war ich ziemlich froh als ich endlich fertig war. Und dann hieß es wieder warten... mitte Dezember (also so ziemlich 3 Wochen später) kam dann wieder ein Brief. Darin stand dann das Land, für das man vorgeschlagen wurde. Bei mir war's die USA. *freu* ... auch dann musste man wieder Verträge ausfüllen und auch gleich beim Arzt mit den ersten Impfungen anfangen, außerdem musste man jetzt mit seiner deutschen Schule 'die Formalitäten klären', was sich bei mir als ziemlich unkompliziert erwies. Meine Schule gibt mir eine Probezeit wenn ich zurückkomme, in der ich in die 12. Klasse gehen werde und wenn ich es packe kann ich auch in meiner Stufe bleiben. Mehr gab es da anscheinend nicht zu klären...
Irgendwann "zwischen den Jahren" kam dann nochmal die Komiteesleitung zu mir zu dem 'Homeinterview'... war eigentlich total locker. Dauerte irgendwie nur eine halbe Stunde, und sie hat mich halt Einiges gefragt. Wie z.B. meine Gastfamilie aussehen soll, was ich mir vorstellen kann, was nicht usw.
Und dann war eine ganze Zeit lang Ruhe, bis ich dann, mitte Februar mein 1. Vorbereitungstreffen hatte.
Diesmal ein ganzes Wochenende lang in einem Selbstversorgerhaus. Nach diesem Treffen war ich total deprimiert. Es war kein bisschen so, wie das lustige Auswahlwochenende... danach wollte ich gar nicht mehr weg. Wir haben so viel über Einsamkeit und Alleinsein geredet und das alles, dass es mir voll die Angst gemacht hat. Naja... diese Phase war auch schnell überwunden. ;-)
Anfang März bekam ich dann wieder einen Brief von AFS, diesmal mit der Land-Bestätigung.
Die USA, bzw. der amerikanische Stützpunkt meiner Organisation, hat mich jetzt offiziell als einen ihrer Austauschschüler anerkannt und sucht jetzt eine Familie für mich.
(Außerdem kam die Rechnung xD).
Und jetzt sitze ich hier und warte Tag für Tag darauf, dass vielleicht eine Neuigkeit über meine Gegend hereingeschneit kommt, oder sogar die Adresse meiner 'neuen Familie'.

Das war's für heute, ich werde euch auf dem Laufenden halten.
Ganz liebe Grüße
Nina

24.3.09 15:49

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